Hamed Farhadian
Hamed Farhadian beschäftigt sich seit Ende der 1990er-Jahre mit Websites und Online-Marketing und ist seit 2006 als Internetunternehmer tätig. Heute unterstützt er Unternehmen dabei, über Google, AI Overviews, ChatGPT und andere KI-Systeme sichtbar zu werden und daraus messbar neue Kunden zu gewinnen.
Mit seinem Team hat er bereits über 300 Unternehmen bei SEO und digitaler Kundengewinnung unterstützt. Sein Schwerpunkt liegt dabei nicht nur auf Strategien und Empfehlungen, sondern vor allem auf deren konkreter Umsetzung – von technischer und inhaltlicher SEO bis zur Optimierung für AI Search und Generative Engine Optimization (GEO).
In diesem SEO-Ratgeber teilt Hamed Strategien, Analysen und Erfahrungen aus seiner täglichen Arbeit mit Kunden und eigenen Projekten.
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- Website mit KI erstellen: 5 Tools im Test (2026) 24. August 2026
- SEO für KI-Websites: Warum Claude-Seiten nicht ranken 24. August 2026
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- Technische SEO Fehler beheben: Der 3-Schritte-Fahrplan 18. August 2026
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Eine Website mit KI erstellen dauert heute keine Wochen mehr, sondern eine Kaffeepause. Der Prompt ist getippt, die Seite steht, das Design sieht ordentlich aus. Die schwierige Frage kommt danach: Findet dich damit auch jemand? Ich arbeite seit Jahren mit Websites, die ranken sollen – und sehe seit etwa zwei Jahren immer mehr Projekte, die zwar von einer KI gebaut wurden, aber technisch nie für Google fertig gemacht wurden.
Dieser Beitrag zeigt dir die drei realistischen Wege, 2026 eine Website mit KI zu erstellen, welche Tools wofür taugen, wie eine Umsetzung Schritt für Schritt abläuft – inklusive vollständigem Beispiel-Prompt – und welche zwölf SEO-Punkte du danach selbst prüfen musst, weil kein KI-Tool sie zuverlässig mitliefert.
| Weg | Typische Tools | Aufwand | SEO-Kontrolle | Passt für |
|---|---|---|---|---|
| KI-Baukasten | Wix, IONOS, Hostinger, Jimdo | sehr gering | Grundfunktionen vorhanden, wenig Tiefe | Einsteiger, kleine Visitenkarten-Sites |
| WordPress + KI | Elementor AI, ZipWP, 10Web | mittel | volle Kontrolle über alle Details | Unternehmen, langfristige SEO-Projekte |
| Website per Prompt | Claude, Lovable, Google AI Studio, Manus | mittel bis hoch | alles möglich, nichts automatisch | individuelle Projekte, Landingpages, MVPs |
Kann man 2026 eine komplette Website mit KI erstellen?
Ja. Eine mehrseitige Website mit Startseite, Leistungen, Über-uns, Kontaktformular und Impressum entsteht heute in einem einzigen Durchgang – als Baukasten-Projekt, als WordPress-Seite oder als generierter Code. Das ist keine Zukunftsmusik mehr, das ist Alltag.
Was die KI dabei zuverlässig übernimmt: Struktur, Layout, Rohtexte, Platzhalterbilder, Formulare, responsive Darstellung. Was sie nicht übernimmt: die Entscheidung, für welche Suchanfragen diese Seite eigentlich gefunden werden soll. Genau daran scheitern die meisten KI-Websites. Sie sind fertig, aber sie sind für niemanden gebaut.
Der zweite blinde Fleck ist die Technik unter der Oberfläche. Ich habe das im Detail im Beitrag SEO für KI-Websites: Warum Claude-Seiten nicht ranken aufgeschrieben – kurz gesagt: Was man im Browser sieht, sagt nichts darüber aus, was Google davon verarbeiten kann.
3 Möglichkeiten, eine Website mit KI zu erstellen
Bevor du ein Tool auswählst, entscheide dich für einen Weg. Die drei Wege unterscheiden sich weniger im Ergebnis als in dem, was du danach noch ändern kannst.

1. Website mit einem KI-Baukasten erstellen
Du beantwortest ein paar Fragen zu Branche, Name und Stil, der Anbieter generiert eine fertige Seite, du änderst Texte und Bilder im Editor. Wix, IONOS, Hostinger und Jimdo arbeiten alle nach diesem Muster.
Stärke: Du brauchst kein technisches Wissen und bist in einer Stunde online. Hosting, SSL, Backups und Updates sind eingeschlossen.
Grenze: Du bewegst dich im Rahmen des Systems. Individuelle Funktionen, tiefe technische Eingriffe oder ein späterer Umzug sind aufwendig. Für ein Portfolio ist das egal, für ein wachsendes Unternehmensprojekt selten.
2. WordPress mit KI erstellen
WordPress bleibt das System mit der größten Kontrolle – und inzwischen gibt es KI direkt darin. Elementor AI erzeugt Abschnitte, Texte und Layouts im Editor, ZipWP und 10Web bauen aus einer Beschreibung eine komplette WordPress-Seite inklusive Struktur.
Stärke: Du bekommst die Geschwindigkeit der KI und behältst trotzdem jede technische Stellschraube: Title, Meta-Description, Weiterleitungen, strukturierte Daten, Ladezeit, interne Verlinkung.
Grenze: Du musst WordPress pflegen. Updates, Plugins, Sicherheit – das bleibt deine Aufgabe oder die einer Agentur.
3. Website komplett per Prompt erstellen (Vibe Coding)
Der neueste Weg: Du beschreibst die Website in normaler Sprache, das Tool schreibt den Code. Claude, Lovable, Google AI Studio und Manus gehen diesen Weg. Es entsteht keine Baukasten-Seite, sondern echter Code, den du beliebig weiterentwickeln kannst.
Stärke: maximale Freiheit. Alles, was sich beschreiben lässt, lässt sich bauen – Rechner, Buchungsstrecken, Datenbanken, kleine Tools.
Grenze: Nichts passiert automatisch. Sitemap, robots.txt, Canonical, strukturierte Daten, saubere URLs – all das entsteht nur, wenn du es ausdrücklich verlangst oder nachträglich einbaust.
Die 5 KI-Tools im Vergleich
Ich beschränke mich bewusst auf fünf Werkzeuge, die aus meiner Sicht 2026 den größten Teil der Praxis abdecken – statt fünfundzwanzig Namen aufzuzählen, die niemand ernsthaft nutzt. Die Bewertung bezieht sich auf das, was die Tools nachprüfbar leisten, nicht auf Marketingversprechen.
| Tool | Was es ist | Stärke | SEO-Eignung | Kategorie |
|---|---|---|---|---|
| Claude | KI-Assistent, erzeugt Code und Texte im Chat | Sehr gute Texte und sauberes HTML/CSS | gut, wenn du SEO-Anforderungen explizit forderst | Bester Allrounder für Text + Code |
| Lovable | Prompt-Builder mit Hosting und Datenbank | Vom Prompt zur veröffentlichten Web-App | solide, technische Punkte musst du anstoßen | Bester für eigenständige Projekte |
| Google AI Studio | Build-Mode: App bzw. Seite per Prompt | Schneller Weg vom Prompt zur laufenden Seite | eingeschränkt, eher Prototyp als Content-Site | Bester für schnelle Prototypen |
| Elementor AI | KI-Funktionen im WordPress-Editor | KI im vollen WordPress-Ökosystem | sehr gut, weil alle SEO-Plugins greifen | Bester für WordPress und SEO |
| Manus | Autonomer KI-Agent für ganze Aufgaben | Arbeitet mehrstufig, recherchiert und baut | abhängig vom Ergebnis, Prüfung Pflicht | Bester für komplexe Aufgabenketten |
Claude
Claude ist kein Website-Baukasten, sondern ein Assistent – und genau deshalb stark. Die Textqualität ist deutlich über dem Durchschnitt generierter Website-Texte, und der erzeugte Code ist meist schlank und valide. Wer HTML, CSS und ein bisschen JavaScript nicht scheut, bekommt eine Seite, die genau so aussieht, wie sie beschrieben wurde. Für SEO gilt: Claude setzt Title, Meta-Description, Überschriftenstruktur und strukturierte Daten zuverlässig – wenn du sie im Prompt verlangst. Ungefragt kommen sie oft unvollständig.
Lovable
Lovable geht einen Schritt weiter und liefert Hosting, Datenbank und Veröffentlichung gleich mit. Damit ist es der praktikabelste Weg, aus einer Idee eine echte, erreichbare Website oder Web-App zu machen, ohne selbst zu deployen. Für Landingpages, Rechner, Tools und MVPs ist das ein sehr direkter Weg. Für einen inhaltsgetriebenen Blog mit vielen Beiträgen ist ein CMS meist bequemer.
Google AI Studio
Der Build-Mode von Google AI Studio erzeugt aus einer Beschreibung eine lauffähige Anwendung – Google selbst nennt diesen Arbeitsstil inzwischen offen „Vibe Coding”. Für Prototypen, Demos und Portfolios ist das schnell und beeindruckend. Als Basis für eine Seite, die dauerhaft organische Besucher bringen soll, würde ich es aktuell nicht wählen: Der Fokus liegt auf der App, nicht auf Content-Struktur und Indexierbarkeit.
Elementor AI
Der langweiligste und für Unternehmen häufig beste Weg. Du bleibst in WordPress, nutzt KI für Abschnitte, Texte und Layout – und behältst gleichzeitig alle SEO-Werkzeuge, die du kennst. Weiterleitungen, saubere URLs, Sitemaps, strukturierte Daten, Ladezeitoptimierung: alles vorhanden, alles kontrollierbar. Wenn organische Sichtbarkeit ein Geschäftsziel ist und nicht ein netter Nebeneffekt, ist das mein Standardweg.
Manus
Manus arbeitet als Agent: Es zerlegt eine Aufgabe selbst in Schritte, recherchiert, baut und liefert ein Ergebnis. Das ist beeindruckend, wenn eine Aufgabe mehrere Etappen hat – etwa Recherche, Struktur, Text und Umsetzung in einem Rutsch. Es ist gleichzeitig der Weg, bei dem du am genauesten kontrollieren musst, was am Ende herauskommt: Fakten, Quellen, Struktur und Technik gehören einzeln geprüft.
Hinweis: Funktionsumfang und Preise dieser Tools ändern sich schnell. Der Vergleich beschreibt den Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung und keine dauerhaften Zusicherungen. Bezahlte Verlinkungen gibt es hier keine.
Website mit KI erstellen: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Damit das nicht theoretisch bleibt, hier der Ablauf an einem konkreten Beispiel: eine Website für einen fiktiven Immobilienmakler in Hamburg, spezialisiert auf hochwertige Eigentumswohnungen.

Schritt 1: Den Prompt schreiben
Der Prompt entscheidet über 80 Prozent des Ergebnisses. Je genauer Zielgruppe, Angebot, Seitenstruktur und Tonalität beschrieben sind, desto weniger musst du nacharbeiten. Diesen Prompt kannst du direkt kopieren und anpassen:
Erstelle eine professionelle Website für einen Immobilienmakler in Hamburg,
der sich auf hochwertige Eigentumswohnungen spezialisiert hat.
Zielgruppe: Eigentümer zwischen 45 und 70 Jahren, die eine Wohnung in
Hamburg verkaufen möchten und Wert auf eine diskrete, seriöse Abwicklung legen.
Seitenstruktur:
1. Startseite (Nutzenversprechen, Ablauf in 3 Schritten, Referenzen, Kontakt)
2. Verkaufen (Ablauf, Bewertung, Unterlagen, Provision)
3. Immobilienbewertung (Formular für eine kostenlose Einschätzung)
4. Über uns (Person, Erfahrung, Region)
5. Kontakt (Formular, Telefon, Adresse, Karte)
6. Impressum und Datenschutz (Platzhalter)
Tonalität: sachlich, ruhig, kompetent, keine Superlative, keine Ausrufezeichen.
Technische Anforderungen:
- semantisches HTML mit genau einer H1 pro Seite
- eindeutige Title-Tags und Meta-Descriptions je Seite
- sprechende URLs ohne Parameter
- alle Bilder mit beschreibendem Alt-Text
- strukturierte Daten (JSON-LD) für RealEstateAgent und LocalBusiness
- sitemap.xml und robots.txt anlegen, Indexierung erlauben
- Canonical-Tag je Seite auf die eigene URL
- mobil optimiert, Ladezeit im Blick, keine unnötigen Skripte
Gib mir zuerst die Seitenstruktur mit Title und Meta-Description
zur Freigabe, danach die Umsetzung.
Schritt 2: Website generieren und Struktur prüfen
Die erste Version ist ein Entwurf, kein Ergebnis. Prüfe zuerst die Struktur: Sind alle Seiten da? Hat jede Seite genau eine H1? Ergibt die Reihenfolge der Abschnitte für einen Besucher Sinn?
Schritt 3: Design anpassen
Farben, Typografie, Abstände und vor allem die mobile Ansicht. KI-Layouts sehen am Desktop meist gut aus und stapeln auf dem Smartphone gelegentlich unglücklich. Öffne jede Seite einmal auf dem Handy.
Schritt 4: Texte überarbeiten
Der wichtigste Schritt. Generierte Texte klingen glatt und sagen wenig. Streiche Floskeln („Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen”), ergänze Konkretes: Zahlen, Orte, Abläufe, Preise, Namen, Erfahrung. Wie das systematisch geht, steht im Beitrag SEO Texte optimieren.
Schritt 5: Bilder ersetzen
Platzhalter und generische KI-Bilder raus, echte Fotos rein – bei einem lokalen Anbieter ist das ein Vertrauensfaktor. Bilder komprimieren und jedem Bild einen beschreibenden Alt-Text geben.
Schritt 6: Domain verbinden
Eigene Domain statt Subdomain des Anbieters, HTTPS aktiv, eine einzige erreichbare Variante (mit oder ohne www) und alle anderen per Weiterleitung darauf.
Schritt 7: SEO nachziehen
Jetzt kommt der Teil, den kein Tool von allein erledigt – die zwölf Punkte aus dem nächsten Kapitel.
Schritt 8: Veröffentlichen und Indexierung anstoßen
Seite live schalten, Sitemap in der Google Search Console einreichen und nach einigen Tagen kontrollieren, ob die Seiten tatsächlich im Index sind. Wie du das prüfst, steht hier: Seite im Google Index prüfen.
Website mit KI kostenlos erstellen – geht das wirklich?
Teilweise. Fast alle Anbieter lassen dich kostenlos erstellen. Der Unterschied liegt darin, was danach passiert – und genau dort verlaufen die Grenzen:
| Was | Kostenlos möglich? | Haken |
|---|---|---|
| Website generieren | fast überall ja | oft mit Nutzungslimit pro Monat |
| Veröffentlichen | meist ja | auf einer Subdomain des Anbieters |
| Eigene Domain | in der Regel nein | Domain und Tarif kosten laufend |
| Werbefreiheit | selten | Anbieter-Branding bleibt im Gratis-Tarif |
| Professionelle Funktionen | nein | Formulare, Shop, Analytics meist im Bezahltarif |
Anders formuliert: Kostenlos erstellen und kostenlos professionell betreiben sind zwei verschiedene Dinge. Für ein privates Projekt reicht die Gratis-Variante. Sobald Kunden auf der Seite landen sollen, brauchst du eine eigene Domain – und damit einen Tarif.
Website mit KI und WordPress erstellen
Wenn du langfristig auf organische Sichtbarkeit setzt, führt kaum ein Weg an WordPress vorbei. Vier praktikable Kombinationen:
- WordPress + Elementor AI: KI direkt im Editor, ideal wenn eine Seite bereits existiert und Abschnitte oder Texte ergänzt werden sollen.
- WordPress + ZipWP: erzeugt aus einer Beschreibung eine komplette Seite samt Struktur und Inhalten – guter Startpunkt, danach manuell schärfen.
- WordPress + 10Web: KI-Erstellung plus verwaltetes Hosting, praktisch für alle, die sich nicht um Technik kümmern wollen.
- WordPress + ChatGPT oder Claude: die KI schreibt Texte, Gliederungen und gelegentlich Code-Schnipsel, eingebaut wird manuell. Am meisten Kontrolle, am meisten Arbeit.
Vorteil in allen vier Fällen: volle technische Kontrolle, jedes SEO-Plugin funktioniert, die Inhalte gehören dir und lassen sich jederzeit migrieren.
Nachteil: Wartung, Updates, Sicherheit und eine gewisse Einarbeitung.
Kann ChatGPT eine komplette Website erstellen?
ChatGPT kann alle Bestandteile einer Website liefern: Struktur, Texte, HTML, CSS, JavaScript, Meta-Angaben, strukturierte Daten und sogar eine Sitemap. Was ChatGPT nicht ist: Hosting, CMS, Domainverwaltung und Backup-System.
Der Workflow sieht in der Praxis so aus: Struktur und Texte im Chat entwickeln, Code erzeugen lassen, Dateien bei einem Hoster ablegen oder in ein CMS übertragen, Domain verbinden, Analytics und Search Console einrichten. Für eine einzelne Landingpage ist das sehr effizient. Für eine Seite, die regelmäßig neue Inhalte bekommt, wirst du früher oder später ein CMS dahinter setzen wollen.
Ist eine mit KI erstellte Website gut für SEO?
Sie kann es sein – aber nicht von allein. Google bewertet nicht, ob eine Seite von einem Menschen oder einer KI gebaut wurde. Google bewertet, ob die Seite crawlbar, indexierbar, schnell und inhaltlich hilfreich ist. Und genau in diesen Punkten liefern KI-Tools regelmäßig unvollständige Ergebnisse.

Die Punkte im Einzelnen, in der Reihenfolge, in der ich sie prüfe:
- Title und Description: je Seite eindeutig, mit dem Suchbegriff vorne. Häufigster Fehler: auf allen Unterseiten identisch.
- Überschriftenstruktur: genau eine H1 pro Seite, darunter eine logische H2/H3-Gliederung.
- Indexierbarkeit: kein „noindex” aus der Vorschau-Phase, das live stehen bleibt.
- robots.txt: vorhanden und nicht pauschal alles blockierend.
- Sitemap.xml: vorhanden, aktuell, in der Search Console eingereicht.
- Canonical: je Seite auf die eigene URL, nicht auf die Startseite.
- Strukturierte Daten: passendes JSON-LD für Unternehmen, Leistungen, FAQ oder Artikel.
- Ladezeit: komprimierte Bilder, wenig JavaScript, kurze Antwortzeiten.
- Alt-Texte: beschreibend statt leer oder „image1″.
- Weiterleitungen: bei einem Relaunch jede alte URL auf ihr neues Ziel.
- URL-Struktur: sprechend, klein geschrieben, ohne kryptische IDs.
- Interne Verlinkung: jede wichtige Seite ist von mindestens einer anderen Seite verlinkt.
Punkt 10 und 12 sind die, die am meisten Sichtbarkeit kosten und am seltensten geprüft werden. Details dazu in den Beiträgen Technische SEO Fehler beheben und Interne Verlinkung optimieren.
Was kostet eine Website mit KI?
Der Toolpreis ist nur ein Teil der Rechnung. Realistisch sind bei einer kleinen Unternehmensseite diese Posten:
| Posten | Baukasten | WordPress + KI | Per Prompt |
|---|---|---|---|
| Tool / Tarif | monatlicher Tarif | Hosting + ggf. Plugin-Lizenzen | Abo des KI-Tools |
| Domain | meist enthalten oder günstig | separat | separat |
| E-Mail-Postfach | oft im Tarif | separat | separat |
| Zusatzfunktionen | höherer Tarif | Plugins | selbst bauen lassen |
| Laufende Pflege | gering | Updates und Backups | Code-Pflege |
Die größte Kostenposition steht in keiner dieser Zeilen: die Zeit für Texte, Bilder und SEO nach der Generierung. Bei den Projekten, die ich begleite, ist das regelmäßig der Aufwand, der über Erfolg oder Stillstand entscheidet.
Für wen eignet sich eine KI-Website – und für wen nicht?
- Portfolio oder persönliche Seite: ja, klarer Fall.
- Kleines lokales Unternehmen: ja – vorausgesetzt, Local SEO und Google-Unternehmensprofil werden mitgedacht.
- Landingpage für eine Kampagne: ja, hier spielt der Geschwindigkeitsvorteil seine volle Stärke aus.
- MVP oder Produkttest: ja, dafür ist der Prompt-Weg gemacht.
- Größeres Unternehmen: kommt darauf an – als Basis gut, als Endzustand selten.
- Komplexer Online-Shop: eingeschränkt. Produktdaten, Varianten, Duplicate Content und Rechtstexte brauchen mehr als eine Generierung.
- Großes SEO-Projekt: genauer prüfen. Wenn Sichtbarkeit dein Vertriebskanal ist, entscheidet die technische Basis über Jahre.
Fazit: Welche KI eignet sich am besten?
Es gibt keinen Gesamtsieger, sondern Sieger je Situation:
- Bester Allrounder: Claude – beste Texte, sauberer Code, wenn der Prompt stimmt.
- Bester für eigenständige Projekte: Lovable – vom Prompt zur veröffentlichten Seite ohne Umweg.
- Bester für schnelle Prototypen: Google AI Studio.
- Bester für WordPress und SEO: Elementor AI – volle Kontrolle über alles, worauf es bei Rankings ankommt.
- Bester für mehrstufige Aufgaben: Manus – mit Pflicht zur Kontrolle des Ergebnisses.
Und die ehrlichste Antwort: Das Tool entscheidet weniger als das, was danach passiert. Eine mit KI erstellte Website ist ein sehr guter Rohbau. Ob daraus Sichtbarkeit wird, hängt an Texten, Struktur und den zwölf technischen Punkten weiter oben.
Häufige Fragen
Welche KI erstellt die besten Webseiten?
Es kommt auf das Ziel an: Für Texte und sauberen Code ist Claude stark, für eine veröffentlichte Seite ohne Technikaufwand Lovable, für SEO-getriebene Unternehmensseiten WordPress mit Elementor AI. Eine KI, die in allen Punkten führt, gibt es nicht.
Kann ich mit KI kostenlos eine Website erstellen?
Das Erstellen und Veröffentlichen ist bei den meisten Anbietern kostenlos möglich – allerdings auf einer Subdomain und mit Einschränkungen. Eigene Domain, Werbefreiheit und professionelle Funktionen setzen fast immer einen Bezahltarif voraus.
Welche KI kann Webseiten analysieren?
Für inhaltliche Einschätzungen eignen sich Assistenten wie ChatGPT oder Claude. Für technische Analysen brauchst du echte SEO-Werkzeuge: Google Search Console, PageSpeed Insights und einen Crawler. KI hilft beim Interpretieren der Daten, nicht beim Erheben.
Kann ich mit KI eine WordPress-Website erstellen?
Ja. Elementor AI arbeitet direkt im WordPress-Editor, ZipWP und 10Web erzeugen aus einer Beschreibung eine komplette WordPress-Seite. Danach stehen dir alle gewohnten SEO-Werkzeuge zur Verfügung.
Ranken mit KI erstellte Websites bei Google?
Ja, wenn sie technisch sauber und inhaltlich hilfreich sind. Google bewertet das Ergebnis, nicht das Werkzeug. Probleme entstehen nicht durch die KI, sondern durch fehlende Metadaten, fehlende Sitemaps und dünne Inhalte.
Passend dazu
- SEO für KI-Websites: Warum Claude-Seiten nicht ranken
- Technische SEO Fehler beheben: Der 3-Schritte-Fahrplan
- Seite im Google Index prüfen
- SEO Texte optimieren: In 4 Schritten zu besseren Rankings
- Interne Verlinkung optimieren: Struktur in 3 Schritten
Du hast deine Website bereits mit KI erstellt? Dann ist die wichtigste Frage nicht, wie sie aussieht, sondern ob Google sie vollständig crawlen und indexieren kann. Genau das prüfe ich – schreib mir kurz, und du weißt, woran es liegt.





