Hamed Farhadian
Hamed Farhadian beschäftigt sich seit Ende der 1990er-Jahre mit Websites und Online-Marketing und ist seit 2006 als Internetunternehmer tätig. Heute unterstützt er Unternehmen dabei, über Google, AI Overviews, ChatGPT und andere KI-Systeme sichtbar zu werden und daraus messbar neue Kunden zu gewinnen.
Mit seinem Team hat er bereits über 300 Unternehmen bei SEO und digitaler Kundengewinnung unterstützt. Sein Schwerpunkt liegt dabei nicht nur auf Strategien und Empfehlungen, sondern vor allem auf deren konkreter Umsetzung – von technischer und inhaltlicher SEO bis zur Optimierung für AI Search und Generative Engine Optimization (GEO).
In diesem SEO-Ratgeber teilt Hamed Strategien, Analysen und Erfahrungen aus seiner täglichen Arbeit mit Kunden und eigenen Projekten.
Du möchtest wissen, wie gut das SEO deiner Website ist?
→ Kostenlose SEO-Erstanalyse anfragen
- Warum bekomme ich keine Anfragen über meine Website? Ursachen und konkrete Lösungsansätze 22. Oktober 2026
- Was macht eine SEO-Agentur – und wann lohnt sich die Zusammenarbeit? 20. Oktober 2026
- Website nicht erreichbar: Ursachen finden und Ausfälle dauerhaft vermeiden 19. Oktober 2026
- Claude mit Google Search Console verbinden: SEO-Daten effizienter analysieren 16. Oktober 2026
- Google Search Console verifizieren: Anleitung für Website-Betreiber 14. Oktober 2026
Unser Faktenprüfungsprozess
Wir legen größten Wert auf Genauigkeit und Integrität unserer Inhalte. So gewährleisten wir hohe Standards:- Expertenprüfung: Alle Artikel werden von Fachexperten geprüft.
- Quellenvalidierung: Die Informationen basieren auf glaubwürdigen und aktuellen Quellen.
- Transparenz: Wir zitieren Quellen klar und legen potenzielle Interessenkonflikte offen.
Unser Prüfungsausschuss
Unsere Inhalte werden von erfahrenen Fachleuten sorgfältig geprüft, um Genauigkeit und Relevanz zu gewährleisten.- Qualifizierte Experten: Jeder Artikel wird von Spezialisten mit Fachkenntnissen begutachtet.
- Aktuelle Erkenntnisse: Wir berücksichtigen die neuesten Forschungsergebnisse, Trends und Standards. Qualitätsversprechen: Unsere Gutachter stellen Klarheit, Korrektheit und Vollständigkeit sicher.
Worum geht es beim Thema Warum bekomme ich keine Anfragen über meine Website??
- Fehlende Anfragen können durch sinkende Nachfrage, verlorene Sichtbarkeit, unpassende Besucher oder Schwächen auf der Website entstehen.
- Entscheidend ist, an welcher Stelle der Weg von der Google-Suche bis zur Kontaktaufnahme abbricht.
- Rankings und Besucherzahlen allein reichen nicht: Angebot, Suchintention, Vertrauen und Kontaktmöglichkeiten müssen zusammenpassen.
- Mit Suchdaten, technischen Prüfungen und echten Testanfragen lässt sich die Ursache systematisch eingrenzen.
Wenn über Wochen keine E-Mail, kein Anruf und keine Formularanfrage mehr eingeht, liegt die Frage nahe: Warum bekomme ich keine Anfragen über meine Website? Besonders irritierend ist das, wenn die Website früher regelmäßig Kunden gebracht hat und am Angebot scheinbar nichts verändert wurde.
Die Ursache ist selten „SEO“ im Allgemeinen. Häufig ist an einer konkreten Stelle etwas eingebrochen: Die Website wird seltener angezeigt, sie verliert Klicks, erreicht die falschen Menschen oder überzeugt Besucher nicht mehr vom nächsten Schritt. Genau diese Stelle musst du zuerst finden, bevor du Geld und Zeit in einzelne Maßnahmen investierst.
Warum bekomme ich keine Anfragen über meine Website?
Eine Website generiert Anfragen nur, wenn fünf Voraussetzungen erfüllt sind:
- Es gibt eine relevante Nachfrage nach deinem Angebot.
- Deine Website wird für passende Suchanfragen gefunden.
- Die Darstellung in den Suchergebnissen erzeugt Klicks.
- Die Besucher erkennen, dass dein Angebot ihr Problem lösen kann.
- Die Kontaktaufnahme ist verständlich, vertrauenswürdig und technisch möglich.
Fällt nur eine dieser Stufen aus, können die Anfragen deutlich zurückgehen. Deshalb ist die erste Aufgabe keine vorschnelle Überarbeitung der Website, sondern eine saubere Diagnose.
Finde zuerst heraus, wo der Anfrageprozess abbricht
Betrachte deine Website als Trichter: Suchnachfrage führt zu Impressionen, Impressionen zu Klicks, Klicks zu Kontakten und Kontakte zu Aufträgen. Die Daten zeigen dir, auf welcher Stufe das Problem liegt.
Keine oder deutlich weniger Impressionen
Impressionen zeigen, wie oft deine Seiten in den Google-Suchergebnissen eingeblendet wurden. Sinkt diese Zahl, kommen beispielsweise ein Verlust relevanter Rankings, technische Probleme oder eine veränderte Nachfrage infrage.
Prüfe in der Google Search Console, ob der Rückgang die gesamte Website oder nur bestimmte Seiten und Suchanfragen betrifft. Vergleiche dabei nicht nur einzelne Wochen, sondern auch längere Zeiträume und – bei saisonalen Angeboten – denselben Zeitraum des Vorjahres.
Impressionen sind stabil, aber die Klicks sinken
Dann wirst du weiterhin gefunden, aber seltener ausgewählt. Mögliche Gründe sind schlechtere Positionen, unattraktive Seitentitel oder veränderte Suchergebnisse. Auch Karten, Videos, Shopping-Elemente, direkte Antworten und KI-generierte Ergebnisbereiche können die Zahl der Klicks beeinflussen.
Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass „KI die Website unsichtbar gemacht hat“. Erst der Vergleich von Impressionen, Positionen und Klickrate zeigt, ob sich tatsächlich das Klickverhalten verändert hat.
Besucher kommen, aber niemand fragt an
In diesem Fall liegt das Problem eher bei der Suchintention, dem Angebot oder der Conversion. Eine Conversion ist die gewünschte Handlung eines Besuchers, etwa ein Anruf, eine Buchung oder das Absenden eines Formulars.
Viele Ratgeberseiten ziehen Menschen an, die ausschließlich eine kostenlose Antwort suchen. Das kann fachlich wertvoller Traffic sein, führt aber nicht automatisch zu Kunden. Zwischen Information und kostenpflichtiger Leistung braucht es eine nachvollziehbare Verbindung.
Anfragen werden möglicherweise nur nicht gemessen
Bevor du einen vollständigen Nachfrageeinbruch annimmst, solltest du die Messung kontrollieren. Fehlerhafte Formulare, nicht erfasste Telefonnummern, deaktivierte Ereignisse oder Änderungen am Consent-Banner können dazu führen, dass Conversions in der Analyse fehlen.
Sende selbst eine Testanfrage – am besten auf einem Smartphone und einem Desktop-Gerät. Prüfe anschließend, ob die Nachricht ankommt, eine Bestätigung erscheint und die Conversion im verwendeten Analysesystem erfasst wird.
Die häufigsten Ursachen für ausbleibende Website-Anfragen
1. Deine Website rankt für Themen, aber nicht für kaufnahe Suchanfragen
Eine große Zahl rankender Keywords sagt wenig über den geschäftlichen Wert des Traffics aus. Informationsorientierte Suchen wie „Wie funktioniert …?“ oder „Welche Ursachen hat …?“ befinden sich oft weit vor einer Kaufentscheidung. Suchanfragen wie „Anbieter“, „Beratung“, „Kosten“ oder „Service in meiner Region“ weisen dagegen meist auf einen konkreteren Bedarf hin.
Ordne deshalb nicht nur Keywords, sondern auch die dahinterliegende Absicht den passenden Seiten zu. Eine strukturierte Keyword-Recherche nach Suchintention und Geschäftswert hilft dir, zwischen bloßer Reichweite und potenzieller Nachfrage zu unterscheiden.
2. Wichtige Rankings oder Seiten sind verloren gegangen
Ein Sichtbarkeitsverlust kann schleichend entstehen. Wettbewerber veröffentlichen passendere Inhalte, bestehende Seiten veralten oder Google bewertet die Suchintention inzwischen anders. Auch interne Änderungen wie neue URLs, gelöschte Inhalte oder schwächere interne Verlinkungen können Rankings kosten.
Vergleiche deshalb die Seiten, die früher Anfragen vorbereitet haben, mit ihrer heutigen Leistung. Relevant sind insbesondere:
- verlorene Suchanfragen und Positionen,
- gesunkene Klicks auf Leistungs- und Ratgeberseiten,
- gelöschte oder weitergeleitete URLs,
- inhaltlich veraltete Beiträge,
- neue Wettbewerber in den Suchergebnissen.
3. Google kann wichtige Inhalte nicht zuverlässig verarbeiten
Technische Fehler sind besonders wahrscheinlich, wenn der Rückgang nach einem Relaunch, einem Systemwechsel oder größeren Anpassungen begann. Eine versehentliche noindex-Anweisung, falsche Canonical-Tags, fehlerhafte Weiterleitungen oder blockierte Ressourcen können wichtige Seiten ausbremsen.
Kontrolliere den Indexierungsstatus in der Search Console und untersuche, welche Seiten Suchmaschinen tatsächlich erreichen. Bei größeren Websites liefert ein systematisches Crawling der Website einen belastbareren Überblick als die manuelle Prüfung einzelner URLs.
4. Inhalt und Suchintention passen nicht mehr zusammen
Ein Beitrag kann ausführlich und fachlich korrekt sein, aber trotzdem an Relevanz verlieren. Das passiert beispielsweise, wenn Nutzer inzwischen einen Vergleich, eine konkrete Anleitung oder eine Produktseite erwarten, deine Seite aber nur einen allgemeinen Überblick liefert.
Suche dein wichtigstes Thema selbst bei Google und analysiere die sichtbaren Ergebnisse. Welche Seitentypen erscheinen? Welche Fragen werden beantwortet? Welche Informationen fehlen auf deiner Seite? Kopiere Wettbewerber nicht, sondern prüfe, welche Erwartungen deine Inhalte noch nicht erfüllen.
5. Dein Angebot bleibt zu unklar
Besucher müssen innerhalb kurzer Zeit verstehen, für wen das Angebot gedacht ist, welches Problem du löst und was der nächste Schritt ist. Formulierungen wie „individuelle Lösungen“ oder „umfassender Service“ reichen dafür selten aus.
Eine überzeugende Leistungsseite beantwortet mindestens diese Fragen:
- Welche konkrete Leistung bietest du an?
- Für welche Kunden und Situationen ist sie geeignet?
- Wie läuft die Zusammenarbeit ab?
- Welches Ergebnis oder welcher Leistungsumfang ist zu erwarten?
- Was kostet die Leistung oder wovon hängen die Kosten ab?
- Wie kann der Interessent den nächsten Schritt gehen?
Gerade bei beratungsintensiven Angeboten darf der Übergang von kostenlosen Informationen zur bezahlten Leistung nicht verborgen bleiben. Erkläre klar, wo die allgemeine Information endet und welchen zusätzlichen Nutzen die persönliche Unterstützung bietet.
6. Vertrauen und Kontaktmöglichkeiten reichen nicht aus
Je höher Preis, Risiko oder Erklärungsbedarf einer Leistung sind, desto mehr Sicherheit benötigt ein Interessent. Fehlende Ansprechpartner, anonyme Texte, unklare Abläufe oder unbelegte Werbeversprechen können die Kontaktaufnahme verhindern.
Hilfreich sind echte Informationen über das Unternehmen, nachvollziehbare Qualifikationen, konkrete Leistungsbeschreibungen und transparente Kontaktdaten. Auch die Formulare selbst sollten kurz und verständlich sein. Frage beim Erstkontakt nur Daten ab, die du wirklich benötigst.
So gehst du bei der Ursachenanalyse konkret vor
Tipp #1: Vergleiche den Rückgang mit einem klaren Zeitpunkt
Notiere, wann die Anfragen erstmals zurückgingen. Prüfe anschließend, was sich rund um diesen Zeitpunkt verändert hat: Website-Relaunch, neue URLs, entfernte Inhalte, Tracking-Anpassungen, saisonale Effekte oder Veränderungen im Angebot.
Ein klarer zeitlicher Zusammenhang beweist noch keine Ursache, grenzt die Suche aber erheblich ein.
Tipp #2: Verbinde SEO-Daten mit echten Geschäftsdaten
Die Search Console zeigt Impressionen, Klicks und Suchanfragen. Ein Webanalyse-System zeigt Besuche und Nutzerverhalten. Dein Postfach, CRM oder deine Auftragsübersicht zeigt, was daraus tatsächlich entstanden ist.
Erstelle monatlich eine einfache Übersicht mit diesen Werten:
- organische Impressionen und Klicks,
- Besuche auf wichtigen Leistungsseiten,
- Anrufe, Formulare und E-Mails,
- qualifizierte Anfragen,
- gewonnene Aufträge und Umsatz.
So erkennst du, ob du ein Sichtbarkeits-, Traffic-, Conversion- oder Vertriebsproblem hast.
Tipp #3: Priorisiere Seiten mit direktem Umsatzbezug
Beginne nicht mit der Überarbeitung sämtlicher Blogartikel. Prüfe zuerst die Seiten, die dein Angebot erklären oder nachweislich an früheren Anfragen beteiligt waren.
Verbessere dort Suchintention, Leistungsbeschreibung, interne Verlinkung, Vertrauenselemente und Kontaktweg. Erst danach solltest du ergänzende Inhalte ausbauen.
Welche Maßnahmen haben je nach Befund Priorität?
- Impressionen sinken: Indexierung, Rankings, technische Änderungen und Nachfrage prüfen.
- Klickrate sinkt: Positionen, Seitentitel, Beschreibungen und Aufbau der Suchergebnisse analysieren.
- Traffic ist stabil, Anfragen sinken: Angebot, Zielseiten, Formulare, Vertrauen und Tracking untersuchen.
- Es kommen unpassende Anfragen: Keywords, Inhalte und Leistungsbeschreibung stärker auf die Zielgruppe ausrichten.
- Alle Daten fehlen: Messkonzept einrichten, bevor größere Maßnahmen bewertet werden.
SEO braucht Zeit, doch die Diagnose sollte nicht monatelang im Ungefähren bleiben. Technische Blockaden und defekte Kontaktwege lassen sich oft kurzfristig erkennen. Inhaltliche und strategische Veränderungen benötigen dagegen längere Vergleichszeiträume.
Wann professionelle SEO-Unterstützung sinnvoll ist
Viele Grundlagen kannst du selbst prüfen: Testanfragen senden, Leistungsseiten verständlicher formulieren und die wichtigsten Search-Console-Daten vergleichen. Professionelle Unterstützung wird besonders dann sinnvoll, wenn mehrere Ursachen gleichzeitig infrage kommen oder ein starker Rückgang die wirtschaftliche Grundlage des Unternehmens betrifft.
Eine fundierte Analyse sollte dabei mehr liefern als eine allgemeine Liste möglicher Fehler. Sie sollte zeigen, welche Seiten und Suchanfragen betroffen sind, wo der Anfrageprozess abbricht und welche Maßnahmen nach Wirkung und Aufwand priorisiert werden. Garantierte Rankings oder pauschale Versprechen sind dafür kein seriöser Ersatz.
Fazit: Erst die Ursache messen, dann gezielt optimieren
Wenn deine Website keine Anfragen bringt, solltest du nicht sofort neue Texte produzieren oder die komplette Seite neu gestalten. Kläre zuerst, ob Nachfrage, Sichtbarkeit, Klicks oder Conversion eingebrochen sind. Aus dieser Diagnose entsteht eine belastbare Reihenfolge für technische, inhaltliche und vertriebliche Maßnahmen.
Sieh dir an, welche SEO-Unterstützung zu deiner aktuellen Situation passt.
Häufige Fragen zu Warum bekomme ich keine Anfragen über meine Website?
Wie schnell können SEO-Maßnahmen wieder zu Anfragen führen?
Das hängt von der Ursache ab. Ein defektes Formular oder eine unbeabsichtigte Indexierungssperre lässt sich technisch schnell korrigieren, während neue Rankings und inhaltliche Verbesserungen mehr Zeit benötigen. Seriöse Aussagen sind erst nach einer Analyse der Website, des Wettbewerbs und der bisherigen Daten möglich.
Kann der Rückgang allein durch KI-Suchergebnisse verursacht worden sein?
KI-Antworten und andere Elemente in den Suchergebnissen können das Klickverhalten beeinflussen. Sie erklären aber nicht automatisch einen vollständigen Einbruch. Prüfe zunächst, ob Impressionen, Positionen oder Klickrate gesunken sind und welche Suchanfragen besonders betroffen sind.
Wie viele Website-Besucher brauche ich für eine Anfrage?
Dafür gibt es keinen allgemeingültigen Wert. Ein spezialisierter Dienstleister kann mit wenigen, sehr passenden Besuchern mehr erreichen als mit vielen ungezielten Zugriffen. Wichtiger als die reine Besucherzahl sind Suchintention, Angebotswert, Vertrauen und die Qualität des Kontaktwegs.
Sollte ich Google Ads nutzen, wenn SEO keine Anfragen mehr bringt?
Google Ads kann kurzfristig zusätzliche Sichtbarkeit schaffen und helfen, bestimmte Suchbegriffe oder Angebote zu testen. Anzeigen beheben jedoch keine unklare Leistungsseite und kein defektes Formular. Prüfe deshalb zuerst, ob deine Website Besucher überhaupt zuverlässig in Anfragen umwandeln kann.
Welche Daten sollte ich für eine professionelle Analyse bereithalten?
Hilfreich sind Zugänge oder Exporte aus der Google Search Console und dem Webanalyse-System sowie eine Übersicht der bisherigen Anfragen. Dokumentiere außerdem Relaunches, technische Änderungen, wichtige Leistungsseiten und den ungefähren Zeitpunkt des Rückgangs. Dadurch lässt sich die Ursache schneller und belastbarer eingrenzen.






