Ein folgenreicher Strategiefehler – und wie du ihn vermeidest

Liebe Leserin, lieber Leser,

gestern habe ich mit meiner Freundin Julia telefoniert. Ein Gespräch, das mir immer noch nachhängt. Warum? Einfach, weil ich ihr nicht (mehr) helfen konnte. Vor ein paar Monaten hatten wir zuletzt gesprochen. Ich hatte ihr angeboten, ihren Online-Shop für hochwertige Naturkosmetik zu optimieren, kombiniert mit einem SEO-Training, das es ihr ermöglichen sollte, SEO nicht nur zu verstehen, sondern auch selbst umzusetzen. Immerhin hatte sie sich auch selbst an ihren Shop gewagt, und ich hatte auch den Eindruck, dass sie ungern die Kontrolle abgeben wollte. Sie scheute allerdings die Investition und wollte “erstmal abwarten, bis es irgendwann besser läuft”.

Der größte Fehler bei SEO: Abwarten

Leider gab es für Julia kein Happy End, wie ich jetzt erfuhr: Sie musste trotz Corona-Hilfen ihr Geschäft schließen und Insolvenz anmelden. Um ihren Shop zu finden, musste man gezielt nach dem Namen suchen – deshalb bestellten nur ihre Stammkunden während des Lockdowns gelegentlich etwas bei ihr, und das reichte einfach nicht.

In derselben Branche und einer sehr ähnlichen Ausgangssituation war meine Kundin Stefanie, sie betreibt ein kleines Kosmetikstudio und hat es vor drei Monaten um einen Online-Shop erweitert – ebenfalls mit hochwertigen Produkten, die sie vorher nur im Salon verkauft hatte.

Stefanie entschied sich für das Paket, dass ich auch Julia angeboten hatte, trotz anfänglicher Skepsis, was ihre technischen Fähigkeiten betraf. Durch die langen Schließungen war auch Stefanie in finanzielle Nöte geraten, sie machte die Investition aber irgendwie möglich. Schon nach wenigen Wochen verkaufte sie statt zwei (teurer) Pflegesets pro Woche sechs bis acht. Heute sind es um die zwanzig, Tendenz steigend.

Gefunden werden ist ein aktiver Prozess

Julia hat versucht, ihre finanziellen Probleme zu lösen, indem sie genau dort sparte, wo sie mit einer wichtigen Investition hätte ansetzen müssen. An der Wurzel des Übels – ihrer Unsichtbarkeit. Genauso gut könntest du ein Auto mit leerem Tank schieben und hoffen, dass es irgendwann wieder von allein läuft.

Stefanie konnte ihr Geschäft retten, weil sie erkannte, dass sie den Umsatz ihres Shops nur steigern konnte, indem sie mehr Kunden erreichte – und zwar ganz gezielt diejenigen, die bereit waren, in hochpreisige Pflegeprodukte zu investieren.

Ich rate dir: Befasse dich mit SEO. Verstehe, worum es dabei geht. Tue es noch heute und bleib dran. Es ist viel Arbeit, und es ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Aber es lohnt sich, und du kannst und wirst den Erfolg beobachten können.

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