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OnPage Optimierung: Wie wir 23% mehr Klicks durch gezielte Eingriffe erzielt haben

Website Optimierung

OnPage Optimierung Case Study: Wie wir 23% mehr Klicks durch gezielte Eingriffe erzielt haben

Kennst du das Gefühl? Du steckst Herzblut, Zeit und Budget in deine Webseite. Du hast das Gefühl, eigentlich alles richtig zu machen. Aber wenn du am Monatsende in die Statistiken schaust, ist die Kurve so flach wie der Horizont an der Nordsee.

Du fragst dich: „Stimmt was mit der Technik nicht? Brauche ich ein komplett neues Design? Muss ich alles neu schreiben?“

Ich sage dir ganz ehrlich: Meistens nicht. Atme tief durch.

Oft liegt der Hund nicht im großen Ganzen begraben, sondern im Detail. Es sind nicht immer die riesigen Relaunches, die den Durchbruch bringen. Es sind die chirurgischen Eingriffe – die feine OnPage Optimierung an den exakt richtigen Stellen –, die am Ende den großen Unterschied machen.

Ich hatte vor Kurzem eine sehr intensive „Over-the-Shoulder“-Session mit einem langjährigen Kunden aus dem technischen B2B-Bereich (Spezial-Maschinenbau). Wir haben uns seine Zahlen angesehen, die Ärmel hochgekrempelt und live an der Seite gearbeitet. Das Ergebnis unserer Maßnahmen der letzten Wochen? Eine Steigerung der Klicks um satte 23 %! Und das in einem Monat, der saisonal bedingt eigentlich eher ruhig ist.

In diesem Beitrag nehme ich dich mit in den „Maschinenraum“. Ich zeige dir – komplett anonymisiert und auf eine andere Branche übertragen, damit du die Prinzipien verstehst –, wie wir Texte analysiert, Überschriften geschärft und die interne Verlinkung revolutioniert haben. Du erfährst, wie du genau diese Schritte für deine eigene Webseite anwendest.

1. Daten lügen nicht: Der unbestechliche Blick in die Google Search Console

Bevor wir auch nur ein einziges Wort auf einer Webseite ändern, müssen wir wissen, wo wir stehen. Ich bin ein riesiger Fan von Zahlen, Daten und Fakten. Dein Bauchgefühl ist gut („Ich glaube, die Anfragen werden besser“), aber Daten sind besser. Um eine effektive OnPage Optimierung durchzuführen, ist der erste Schritt immer die brutale Bestandsaufnahme.

In unserem Fallbeispiel haben wir uns die Google Search Console vorgenommen und die letzten 28 Tage mit dem vorherigen Zeitraum verglichen. Das Ziel war herauszufinden: Haben unsere kleinen Anpassungen der letzten Wochen schon gefruchtet?

Die Ergebnisse waren eindeutig:

  • Impressionen: Die Sichtbarkeit ist massiv gestiegen (+10.000 Impressionen). Das bedeutet, die Seite wurde 10.000 Mal häufiger in den Suchergebnissen angezeigt. Ein extrem wichtiger Vorbote für mehr Traffic.
  • Klicks: Die Klicks stiegen von einem mittleren dreistelligen Bereich um satte 23 % an. Das ist bares Geld wert, besonders im B2B-Bereich, wo ein einziger neuer Auftrag oft fünf- bis sechsstellige Umsätze bedeutet.

Wir haben gesehen, dass sogenannte „Money Keywords“ – also Begriffe, bei denen eine klare Kaufabsicht besteht – plötzlich Rankings aufbauen. Im Fall unseres Maschinenbauers waren das Begriffe wie „CNC Lohnfertigung Kosten“ oder „Präzisionsbauteile Express“. Wir haben aber auch identifiziert, wo wir noch Luft nach oben haben: Seiten, die zwar oft gesehen, aber selten geklickt werden.

3 konkrete Tipps für deine Datenanalyse

Tipp #1: Vergleiche Zeiträume!
Schau dir nicht nur den aktuellen Monat isoliert an. Vergleiche immer „letzte 28 Tage“ mit „vorherige 28 Tage“. Nur so erkennst du Trends, saisonale Schwankungen und den echten Impact deiner Arbeit.

Tipp #2: Achte auf Impressionen ohne Klicks!
Wenn du viele Impressionen hast, aber kaum Klicks (niedrige CTR), ist dein Ranking vielleicht noch auf Seite 2 oder – noch wahrscheinlicher – dein Snippet (Meta-Titel & Beschreibung) ist nicht attraktiv genug. Das ist dein größter Hebel für schnelle Erfolge!

Tipp #3: Identifiziere deine „Money Keywords“!
Nicht jeder Klick ist gleich viel wert. Ein Klick auf „Was ist Stahl“ bringt dir Traffic, aber ein Klick auf „Edelstahl fräsen lassen Angebot“ bringt dir Umsatz. Konzentriere deine OnPage Maßnahmen zuerst auf diese umsatzrelevanten Begriffe.


2. Chirurgische Eingriffe: Warum weniger oft mehr ist

Viele Agenturen wollen dir sofort riesige Pakete verkaufen und alles umkrempeln. Mein Team und ich verfolgen einen anderen Ansatz: Wir nennen es „chirurgische Eingriffe“. Statt mit dem Hammer draufzuhauen, nutzen wir das Skalpell. Wir suchen gezielt nach Schwachstellen in bestehenden Inhalten.

In unserem Beispiel haben wir uns eine spezifische Unterseite vorgenommen, die das Thema „Fertigungs-Dienstleistungen“ behandelt. Der ursprüngliche Zustand war okay, aber nicht brillant.

Der alte Status:
Die H1-Überschrift lautete generisch: „Dienstleistungen für Metallbearbeitung“.
Der Text begann mit: „Wir bearbeiten Ihre Metalle und Kunststoffe auf unseren Maschinen.“

Das Problem: Sucht das jemand so? Nein. Einkäufer in der Industrie suchen nach Problemlösungen, nach spezifischen Verfahren, nach Kapazitäten.

Was wir live geändert haben:

  • H1-Überschrift geschärft: Aus „Dienstleistungen…“ wurde „CNC-Fräsen und Drehen für Prototypen und Kleinserien“. Das enthält das Verfahren (CNC), das Material und die Art des Auftrags.
  • Above the Fold optimiert: Wir haben wichtige Signalwörter wie „5-Achsen-Bearbeitung“, „Express-Fertigung“ und „Materialzertifikate“ direkt in den ersten Absatz integriert.
  • Conversion-Fokus: Wir haben sofort eine Handlungsaufforderung (Call-to-Action) ergänzt: „Senden Sie uns Ihre STEP-Dateien für ein sofortiges Angebot.“

Warum ist das wichtig? Weil Google und auch die modernen KI-Suchmaschinen den Text auslesen und sofort verstehen müssen: Hier geht es um eine konkrete Dienstleistung, die ein Problem löst (z.B. Zeitdruck bei der Beschaffung).

3 konkrete Tipps für deine Überschriften

Tipp #1: Nutze das Hauptkeyword in der H1!
Deine H1-Überschrift ist das wichtigste Signal für Google auf der Seite. Sie muss das Keyword enthalten und dem Nutzer sofort sagen, worum es geht. Keine poetischen Floskeln, sondern technischer Klartext.

Tipp #2: Sprich die Sprache deiner Kunden!
Wenn deine Kunden nach „Lohnfertigung“ suchen, dann schreib nicht „Metallurgische Formgebungsprozesse“. Sei konkret. Nutze die richtigen Keywords, die deine Zielgruppe im Alltag verwendet.

Tipp #3: Platziere Benefits in der Nähe der Überschrift!
Nutze den Platz direkt unter der H1 für starke Argumente. Ergänze Attribute wie „schnell“, „ISO-zertifiziert“ oder „präzise“, um die Wahrscheinlichkeit einer Anfrage zu erhöhen.


3. Die Magie der richtigen Keywords und Semantik

Ein spannender Moment in unserer Arbeit ist immer die Keyword-Dichte-Analyse. Wir prüfen: Welche Wörter kommen auf der Seite am häufigsten vor?

Bei unserem Kunden stellten wir fest: Das Wort „und“ sowie der Firmenname kamen unzählige Male vor. Füllwörter dominierten. Wichtige Fachbegriffe, die Kompetenz ausstrahlen – wie etwa spezifische Verfahren („Eloxieren“, „Härten“) oder das Wort „Express“ – waren hingegen kaum zu finden. Das ist eine vergebene Chance!

Eine gute OnPage Optimierung bedeutet nicht, ein Keyword 100 Mal zu wiederholen (Keyword Stuffing ist tot!). Es bedeutet, das semantische Umfeld abzudecken. Wenn ich über CNC-Fertigung schreibe, erwartet Google auch Wörter wie „Toleranzen“, „Oberflächengüte“, „Stahl“ und „Aluminium“.

Wir haben also live fehlende Absätze ergänzt und echte Fragen eingebaut. Statt einer kryptischen Erklärung über den Maschinenpark haben wir die Frage formuliert: „Wie schnell können wir Prototypen liefern?“. Das deckt exakt die Suchintention des Einkäufers ab, der unter Zeitdruck steht.

3 konkrete Tipps für deine Texte

Tipp #1: Analysiere fehlende Begriffe (LSI)!
Schau dir an, welche Wörter deine Konkurrenz nutzt oder was logisch zu deinem Thema gehört. Fehlen diese Begriffe bei dir? Wenn du über „Webdesign“ schreibst, fehlen vielleicht „Mobile Optimierung“ oder „Ladezeit“? Ergänze sie.

Tipp #2: Vermeide Füllwörter-Wüsten!
Wenn deine Texte zu 50% aus „und“, „wir“, „der“, „die“, „das“ bestehen, wird es Zeit zum Aufräumen. Schreibe aktive Sätze. Kill your darlings. Tools zur Textanalyse können dir hier die Augen öffnen.

Tipp #3: Beantworte echte W-Fragen!
Statt nur Leistungen aufzulisten, baue Fragen ein, die Nutzer wirklich stellen. Das erhöht massiv die Chance, in den „Featured Snippets“ (den direkten Antworten) bei Google ganz oben zu landen.


4. Interne Verlinkung und UX: Den Nutzer an die Hand nehmen

Ein oft unterschätzter Faktor ist die interne Verlinkung. In unserem Praxisbeispiel kamen Fachbegriffe im Fließtext vor, aber sie waren „Sackgassen“. Der Nutzer las das Wort „Oberflächenbehandlung“, wusste vielleicht nicht genau, welche Verfahren angeboten werden, und musste die Seite verlassen, um es zu suchen. Das wollen wir verhindern!

Wir haben das sofort korrigiert. Wir haben aus den Fachbegriffen Links gemacht, die zu den entsprechenden Detailseiten führen. Aber nicht irgendwie! Wir haben darauf geachtet, dass der Ankertext (der klickbare Text) aussagekräftig ist, z.B. „Mehr über Eloxal-Verfahren erfahren“.

Der UX-Hack: Hover-Texte (Title-Attribut)
Ein kleiner Trick, den ich dem Kunden gezeigt habe und den er sofort umgesetzt haben wollte: Wir nutzen das „Title-Attribut“ bei Links im HTML. Wenn der Nutzer mit der Maus über den Link fährt, erscheint ein kleines Fenster mit Zusatzinfos. Das hilft dem Nutzer zur Orientierung und gibt Google weiteren Kontext für das Ranking.

Das stärkt nicht nur die Struktur deiner Webseite, sondern hält den Besucher auch länger auf deiner Seite.

3 konkrete Tipps für deine interne Verlinkung

Tipp #1: Keine toten Enden!
Jeder Blogbeitrag und jede Leistungsseite sollte 2-3 interne Links zu anderen relevanten Inhalten haben. Das hält den Nutzer im „Flow“ und verteilt die „Link-Power“ auf deiner Domain.

Tipp #2: Nutze harte Ankertexte (mit Bedacht)!
Verlinke nicht auf „hier klicken“, sondern auf das Keyword, z.B. „SEO Strategie entwickeln„. Das sagt Google genau, was sich hinter dem Link verbirgt.

Tipp #3: Pflege alte Inhalte!
Geh regelmäßig durch deine alten Beiträge und verlinke auf deine neuen Top-Artikel. Eine Webseite ist ein lebender Organismus, kein statisches Denkmal.


5. Synergie: Warum SEO immer Teamarbeit ist

Weißt du, was das Wichtigste an dieser Optimierungs-Session war? Nicht die Tools, nicht der HTML-Code. Es war der Austausch zwischen mir als SEO-Experten und dem Kunden als Fachexperten.

Ich kann sehen, dass ein Begriff wie „Express Fertigung“ gesucht wird. Aber nur der Kunde kann mir sagen: „Hamed, bei Express ist entscheidend, dass wir betonen, dass wir auch über Nacht fertigen können und das Material auf Lager haben.“

Diese Nuancen – „Material ab Lager verfügbar“ statt nur „schnell“ – sind es, die einen Besucher am Ende überzeugen. Eine KI oder ein Tool kann diese tiefe Branchen-Expertise nicht ersetzen. Deshalb ist erfolgreiche SEO immer ein Ping-Pong-Spiel zwischen deiner Fachkenntnis und meinem SEO-Know-how.

Wir haben die Seite in weniger als einer Stunde massiv aufgewertet. Wir haben Call-to-Actions eingebaut, Telefonnummern prominent platziert und Vertrauen durch präzise Fachsprache geschaffen.

3 konkrete Tipps für die Zusammenarbeit

Tipp #1: SEO ist Chefsache (zumindest das Wissen)!
Als Unternehmer musst du nicht programmieren können, aber du musst verstehen, welche Begriffe deine Kunden nutzen. Bring dieses Wissen in jedes SEO-Meeting ein.

Tipp #2: Regelmäßige „Schulterblick“-Sessions!
Setz dich einmal im Monat mit deinem SEO-Verantwortlichen zusammen. Geht die Seite durch. Wo haben sich Angebote geändert? Wo gibt es neue Fragen im Vertrieb? Das muss sofort auf die Webseite.

Tipp #3: Feedback-Schleifen nutzen!
Frage deinen Vertrieb: „Was fragen die Kunden am Telefon immer wieder?“ Genau diese Antworten müssen als Text auf deine Landingpages. Das ist oft wertvoller als jede theoretische Keyword-Recherche.


Fazit: Warte nicht auf das Wunder, erarbeite es dir!

Die 23 % Klick-Steigerung bei unserem Kunden kamen nicht über Nacht durch Zauberei. Sie kamen durch kontinuierliche Arbeit, Analyse und Optimierung. Wir haben Keywords gefunden, die vorher brachlagen, und sie zum Leben erweckt. Wir haben Rankings auf Seite 1 geholt, wo vorher Seite 8 war.

SEO ist ein Marathon, aber mit den richtigen Zwischensprints (wie unserer Live-OnPage-Session) kommst du schneller ans Ziel. Wenn du jetzt auch Lust bekommen hast, nicht mehr im Nebel zu stochern, sondern deine Webseite zur Kundenmaschine zu machen, dann habe ich etwas für dich.

Häufig gestellte Fragen zur OnPage Optimierung

Was ist der wichtigste erste Schritt bei der OnPage Optimierung?

Der wichtigste Schritt ist die Bestandsaufnahme. Nutze die Google Search Console, um zu sehen, für welche Begriffe du bereits Impressionen hast, aber noch keine Klicks. Diese Seiten bieten das größte Potenzial für schnelle Verbesserungen (Low-Hanging Fruits).

Wie finde ich heraus, welche Keywords fehlen?

Nutze Tools für eine WDF*IDF Analyse oder schau dir die Top-3-Ergebnisse deiner Konkurrenz an. Welche Begriffe nutzen sie, die du nicht hast? Achte besonders auf Synonyme und verwandte Begriffe (LSI-Keywords), um das Thema ganzheitlich abzudecken.

Darf ich Überschriften (H1, H2) einfach so ändern?

Ja, und du solltest es sogar! Wenn eine Überschrift nicht performt oder das Keyword fehlt, ändere sie. Achte aber darauf, dass die URL (der Permalink) gleich bleibt, um keine bestehenden Rankings oder Backlinks zu verlieren.

Warum ist interne Verlinkung so wichtig?

Interne Links helfen Google, die Struktur deiner Webseite zu verstehen und crawlen zu können. Für den Nutzer erhöhen sie die Verweildauer, da er weiterführende Informationen findet. Links mit passenden Ankertexten stärken zudem das Ranking der Zielseite.

Wie oft sollte ich meine OnPage Optimierung überprüfen?

SEO ist kein einmaliges Projekt. Du solltest mindestens einmal im Monat deine wichtigsten Seiten prüfen, Daten in der Search Console vergleichen und Texte aktualisieren, wenn sich dein Angebot oder das Suchverhalten der Nutzer ändert.

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Hamed Farhadian

SEO & KI Sichtbarkeits-Experte

Hamed Farhadian ist Internetunternehmer, SEO-Experte und Spezialist für Sichtbarkeit in Künstlicher Intelligenz. Seit vielen Jahren unterstützt er Unternehmen dabei, über Google und zunehmend auch über KI-Systeme wie ChatGPT, Google AI Overviews und andere KI-Assistenten sichtbar zu werden und neue Kunden zu gewinnen.

Als SEO- und KI-Experte verbindet Hamed Farhadian klassische Suchmaschinenoptimierung mit modernen KI-SEO-Strategien. Durch eigene Projekte und zahlreiche Kunden betreut er Unternehmen aus verschiedenen Branchen und entwickelt Strategien für nachhaltiges Wachstum und mehr Sichtbarkeit.

Hamed Farhadian ist selbst als SEO- und KI-Experte sichtbar in ChatGPT und anderen KI-Systemen und beschäftigt sich intensiv mit der Optimierung von Webseiten für die Suche der Zukunft.

Areas of Expertise: Online Marketing, Suchmaschinenoptimierung, Google Ads & Webseitengestaltung, KI Optimierung (GEO)
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