Die Illusion hinter SEO = “Suchmaschinenoptimierung” – und 5 Punkte, die Du noch nicht über SEO wusstest

SEO = Search Engine Optimization, auf Deutsch “Suchmaschinenoptimierung”.

Mit “Suchmaschinenoptimierung”, kurz “SEO”, meint man die Optimierung einer Webseite für eine Suchmaschine wie Google. Das heißt, Deine Website bzw. Inhalte erscheinen für einen bestimmten Suchbegriff bei Google im besten Fall unter den ersten 3 Ergebnissen.

SEOeffekt - Keywords

Diese Methode verschafft Dir für Deine Website nachhaltig neue Besucher, für die Du kein Geld ausgeben musst.

Aber warum ist es so schwierig, und warum scheitern so viele daran? Nun, für gute Suchmaschinenoptimierung benötigst Du ein gewisses Know-how, und genau darum geht es heute: Ich möchte Dir möglichst einfach anhand eines Beispiels erklären, was Du über Dich, Deine Zielgruppe und Dein Geschäft wissen musst, um gutes SEO betreiben zu können. Dann kannst Du selbst abwägen und entscheiden, ob Du die Arbeit selbst auf Dich nehmen möchtest oder ob Du Unterstützung brauchst. Und ja, SEO ist mit sehr viel Arbeit verbunden.

1. SEO ist Nischenfindung

Um es so einfach und verständlich wie möglich zu halten, haben wir uns folgendes Szenario als Beispiel überlegt:

Marc ist 29 Jahre alt und möchte sich ein E-Commerce-Business aufbauen.

Er überlegt, welches Produkt er verkaufen möchte, welchen Markt er damit bedienen kann und über welche Plattform er dieses Produkt vertreiben will.


5 Tipps, die Dir bei der Nischensuche helfen können:

  1. Google benutzen und auf die Suche nach Nischen und Märkten gehen
  2. Setz Dir ein Zeitlimit, das kann sehr individuell sein (z.B. 1 Tag oder 2 Wochen) 
  3. Schreib Dir alle Nischen auf, die Dich interessieren 
  4. Priorisiere z. B. 3 Nischen, vertiefe die Suche und sammle Informationen bezüglich der Konkurrenz und des Marktes
  5. Entscheide Dich für eine Nische und starte!

Nachdem Marc die Recherche vertieft und sich mit verschiedenen Märkten und der Wettbewerbsdichte auseinandergesetzt hat, entscheidet er sich für folgende Nische und Business-Idee: Er möchte Socken mit einem Katzenmotiv über einen Shopify-Store verkaufen.

Klären wir nun einmal die Frage, wie Marc seine Nische gefunden hat und wie die Suche in Verbindung zu SEO steht.

Marc hat aus SEO-Sicht eine Keyword-Recherche unternommen und geprüft, wie viele Menschen jeden Monat nach dem Keyword “Socken” suchen. Im nächsten Schritt ist Marc in die Tiefe gegangen und hat herausgefunden, welche Keywords eine geringe Wettbewerbsdichte haben (z. B. Damensocken, Herrensocken, Kindersocken, Kniestrümpfe, Katzensocken, Socken mit Katzenmotiv etc.)

Aber wie geht es nun weiter? Wer könnte sein Kunde werden? Eigentlich alle Menschen, die Füße und Katzen haben, oder?

2. SEO ist Analyse

Eine ziemlich breite Zielgruppe, die Marc da hat, deren Größe es ihm paradoxerweise extrem schwer macht, sie zu erreichen – weshalb er jetzt in die Analyse geht und sich mit seiner Zielgruppe genauer auseinandersetzt.

SEOeffekt - Klicks und Impressionen

5 Fragen, die Dir dabei helfen können, mehr über Deine Zielgruppe herauszufinden:

  1. Welche Schlagwörter, Anglizismen oder Umgangssprache nutzen Deine Kunden?
  2. Was zeichnet Deine Zielgruppe aus? 
  3. In welche Kategorie (“Schublade”) lässt sich Deine Zielgruppe stecken?
  4. Wie alt sind typische Vertreter Deiner Zielgruppe, und sind sie eher männlich oder weiblich?
  5. Was macht Deine Zielgruppe im Alltag, womit beschäftigt sie sich?

Marc hat durch diese 5 Fragen herausgefunden, dass sein idealer Kunde sich für Comics interessiert und Katzenbesitzer ist. Sein Kunde ist Student, wie er selbst, wohnt in einer WG und ist zwischen 20 und 40 Jahre alt. Zudem trägt er im Alltag ausgeflippte und personalisierte Socken.

Aus SEO-Sicht hat Marc hier folgendes herausgefunden:

Marc hat seine Zielgruppe unter drei Aspekten untersucht: Zum einen ihr Suchverhalten, zum anderen ihre Suchintention und zu guter Letzt, welche Suchbegriffe sie verwenden. Das konnte er nur analysieren, weil er sich in sie hineinversetzt und sie verstanden hat.

Somit hat er auch herausgefunden, dass seine Zielgruppe eher transaktionaler statt informativer Natur ist – aus SEO-Sicht Gold wert.

Natürlich stellt er sich nun die Frage, wie die Socken aussehen sollen und wie er diese bestmöglich verkaufen kann. Somit kommen wir auch direkt zum nächsten Punkt.

3. SEO ist Kreativität

Da Verkauf fast ohne Ausnahme über Emotionen funktioniert, muss Marc hier kreativ werden und sich in seinem expliziten Fall genau überlegen, wie er seine Zielgruppe “abholen” und so dafür sorgen kann, dass sein Wunschkunde seinen Shop besucht und auch auf seiner Website bleibt.

5 Fragen, die Dir dabei helfen können, mit Deiner Zielgruppe in Kontakt zu treten:

  • Welche Emotion hat Deine Zielgruppe?
  • Gibt es ein bestimmtes Bedürfnis oder Problem, das Du mit Deinem Produkt lösen kannst?
  • Wie kannst Du Dein Produkt “lebendig” machen? 
  • Welche Emotionen möchtest Du bei Deiner Zielgruppe auslösen?
  • Würdest Du Dein Produkt selbst kaufen?

Vielleicht kommst Du ja selbst darauf, wie Marc die Emotionen hier auf die Socken übertragen kann? Das ist in seinem Fall nämlich gar nicht so schwer. Marc beschließt anhand seiner Informationen, die ihm seine gründliche Vorarbeit eingebracht hat, den Katzen auf seinen Socken ein ganz besonderes Aussehen zu verleihen: Sie sollen große, traurige, wütende oder fröhliche Comic-Augen bekommen. Clever – denn jetzt hat er ein Produkt, welches Emotionen übertragen kann.

Was hat das jetzt mit SEO zu tun, fragst Du Dich? 

Da Marc in den vorherigen Prozessen die Keywords für seine Zielgruppe definiert hat, hat er diese auch auf seiner Website schon verwendet und eingebaut. Was bedeutet, Marc hat schon Besucher auf seiner Website. Allerdings hat er jetzt das Problem, dass die Besucher die Socken mit den einfachen Katzenmotiven nicht kaufen, also muss er kreativ werden und seinem Produkt “Leben” einhauchen. Wenn er in diesem Schritt den Nerv seiner Zielgruppe trifft, bleibt diese für gewöhnlich auch länger auf der Website – für Google ein indikator, dass die Website relevant für die jeweiligen Suchbegriffe ist. Deshalb lässt Google die Seite dann auch höher ranken. Wichtig ist hierbei, die Erwartungshaltung Deiner Kunden zu erfüllen, denn keiner möchte Hunde-T-Shirts angezeigt bekommen, wenn er Katzen-Socken bei Google eingibt.

4. SEO ist Content

Mittlerweile hat Marc sich so viel Wissen über seine Zielgruppe in Bezug auf deren Emotionen, ihr Nutzerverhalten und ihre Bedürfnisse angeeignet, dass er sie mit seinem Content ganz gezielt ansprechen kann. Jetzt ist es Marcs Ziel, mit seinem Content eine Beziehung zu seinen Kunden aufzubauen. Dafür hat er jetzt die Wahl zwischen verschiedenen Marketingkanälen und Plattformen.

SEOeffekt - Blogbeitrag

3 Fragen, die Dir und Marc dabei helfen, die richtigen Marketing- Kanäle zu nutzen

  1. Wie kannst Du eine Beziehung zu Deiner Zielgruppe aufbauen?
  2. Auf welcher Plattform verbringt Deine Zielgruppe die meiste Zeit?
  3. Was interessiert Deine Zielgruppe noch?

Da Marc sich nicht übernehmen möchte, entscheidet er sich für eine doppelte Content-Marketing-Strategie. Zum einen veröffentlicht er einmal die Woche einen Blogpost, wo er aus seinem Leben und seinen Erfahrungen mit seinen Katzen berichtet. Zum anderen nutzt er Instagram für den alltäglichen Kontakt zu seinen Kunden.

Content-Marketing ist für SEO unerlässlich

Durch regelmäßige und themenrelevante Blogbeiträge auf seiner Website stärkt Marc nicht nur gewisse Keywords, die seine Zielgruppe sucht, er kann zudem auch noch Mehrwert für seine Zielgruppe liefern, und wenn er etwas Glück hat und gute Inhalte liefert, werden sogar andere Blogger auf ihn aufmerksam, empfehlen ihn weiter und setzen Links. Darüber hinaus wird er dann auch die Möglichkeit bekommen, Gastbeiträge zu schreiben. Da Backlinks die Währung des Internets sind, werden nicht nur seine Rankings nach oben gehen, sondern auch seine Domain-Autorität wird steigen, und das sorgt nachhaltig für neue Besucherströme. Da Marc mit seiner Zielgruppe auf Instagram in enger Verbindung steht, weiß er genau, welche Blogbeiträge für sie interessant sind.

5. SEO ist Relevanz

Der Prozess, den Marc jetzt in harter Arbeit durchlaufen musste, hat dazu geführt, dass er seine Kunden wirklich kennenlernt, mit all ihren Facetten und unter verschiedenen Aspekten – und das ist die Grundlage für Marc, wirklich relevant für seine Zielgruppe zu sein. 

4 Tipps, die Dir dabei helfen werden, relevant für Deine Zielgruppe zu sein:

  • Analysiere Deine Zielgruppe
  • Versetze Dich in Deine Zielgruppe hinein
  • Verstehe die Emotionen Deiner Zielgruppe
  • Generiere maximalen Mehrwert für Deine Zielgruppe

Marc ist nicht durch Zufall relevant, es ist das Resultat der Arbeit, die er investiert hat. Dabei wird auch klar, dass der Weg das Ziel ist, denn es bringt nichts, relevant sein zu wollen, aber nicht die notwendigen Schritte dafür einzuleiten.

Er hat sich mit der Nischenfindung, also der Keyword-Recherche, dem monatlichen Suchvolumen, der Marktanalyse und der Wettbewerbsdichte befasst.

Bei der Analyse wurde Marc klar, welche Suchintention seine Zielgruppe hat, wie ihr Suchverhalten ist und welche Suchbegriffe sie nutzt. Zudem stellte er fest, welche Suchbegriffe transaktionaler und welche informativer Natur sind.

Beim kreativen Ansprechen der Emotionen seiner Besucher (Zielgruppe) hat Marc die Nutzererfahrung verbessert und die Erwartungshaltung seiner Besucher erfüllt. Somit hat sich die Verweildauer erhöht, und da dies ein Indikator für Google ist, hat Google die Rankings angehoben.

Durch Marcs Content, der auf seine Zielgruppe zugeschnitten ist, konnte er Gastbeiträge auf anderen Blogs schreiben, Interviews geben und Pressemitteilungen veröffentlichen, was ihm wiederum Backlinks eingebracht und seine Domain-Autorität gestärkt hat.

Da all diese Schritte, die Marc unternommen hat, für seine Zielgruppe relevant waren, hat er kontinuierlich SEO betrieben und seine Website zu einer Autorität in seiner Nische gemacht. Denn jetzt fangen sogar andere Websites an, auf Marc zu verweisen und empfehlen ihn, was ihm neue Besucherströme und Backlinks beschert. 

Marc ist zufrieden, glücklich und erfolgreich. Wenn Du ebenso erfolgreich im Web sein möchtest wie Marc, nimm gerne Kontakt im untenstehenden Formular mit uns auf.

Wir freuen uns auf Dich!

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